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Max & Moritz Hundewanderungen

 

 

Meine erste geführte Hundewandertour mit Max & Moritz Hundewandertouren .

Eine Bekannte empfahl mir geführte Wanderungen mit Annette Feldmann.  Die ein oder andere Tour befindet sich auch mal hier in der Nähe und so wählte ich zum Einstieg eine Wanderung in Nordhessen. Eine nette kleine Gruppe von Leuten mit ihren Hunden starteten zu einem ca 16km langen Rundweg im Kaufunger Wald. Begleitet wurden wir von dem Naturführer Uwe Hartmann, der sich in dieser Gegend sehr gut auskennt und uns durch die Natur führte. Das Wetter meinte es gut mit uns und die Stunden waren kurzweilig. Annette hatte an alles gedacht und mit Liebe zum Detail organisiert.

Es hat uns so gut gefallen – die nächste Wanderung ist schon gebucht 😉 

Wir freuen uns im Juni auf eine Wanderung an der Diemel mit anschließender gemeinsamer Kanufahrt 🙂

 

Sämtliche Fotos dieses Artikels sind von Annette und mit ihrer freundlichen Genehmigung darf ich sie hier einstellen!

 

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TEXEL – meine Regenbogeninsel

Mit neuen Eindrücken und vielen Fotos sind wir aus dem Urlaub zurück. Wir hatten (meistens ;-)) Traumwetter und am Strand konnte man wunderschöne Wolkenformationen bewundern.  Und ich kann mich nicht erinnern, irgendwo in so kurzer Zeit so viele Regenbögen gesehen zu haben! Phantastisch!!  So hat sich Texel von einer sehr schönen Seite gezeigt und wir werden bestimmt wiederkommen.

Hier gleich mal eins meiner Lieblingsfotos. Isa hat Amy fotografiert und sie genial getroffen. Ich muss jetzt noch lachen, wenn ich dieses Foto sehe!   Ich finde es soo witzig 🙂

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Täglich ging es an den Strand.Hier hat sich Faye auf einem Sandhügel eine Auszeit genommen-  Den Ball zwischen den Pfoten kam ihr der Hügel ganz gelegen. Muss wohl sehr bequem gewesen sein.

 

Natürlich mussten die drei für ein Shooting herhalten.  Alva mit ihren gut 7 Monaten brachte ganz schön Schwung in unser Unterfangen. Amy und Faye würden aber auch lieber etwas anders unternehmen 😉

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Spielen und toben am Strand ist natürlich ein MUSS:

 

Danach kann man es ruhiger angehen lassen…

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…und auch mal den Kopf in den Sand stecken.

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Abends sieht das dann so aus:

 

 

 Abendstimmung am Leuchtturm

 

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Mohnblüte

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Da ich Mohnblumen so mag hatte ich mit Martina geplant zur Mohnblüte nach Germerode zu fahren, um dort Bilder von Kjara zu machen. Das hat mein altes Mädchen leider nicht mehr geschafft. Einen Tag vor Beginn der Blüte hat sie uns verlassen. Aber auch dieses Ereignis musste ich mir einfach noch dieses Jahr ansehen und so fuhr ich mit Faye noch kurz vor dem Ende der Blüte ins Meißner Land.20160708_154545_v

Ein wirklich schöner Ort um Gedanken schweifen zu lassen, die Schönheit der Natur zu sehen und die Weite in sich aufzunehmen.20160708_154745_v

 

 

Die Mohnblüte wird einen festen Platz in meinem Jahreskalender bekommen und ist ein besonderer Ort für mich, um an die vielen schönen Jahre mit Kjara zu denken.

 

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Mein eigener Jakobsweg

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Nachdem ich es zu Hause ohne Kjara nicht gut aushielt und auch Faye auf andere Gedanken kommen musste, suchte ich nach einer passenden Lösung  um uns Linderung zu verschaffen.20160627_110411_v

Hape Kerkelings Hörbuch „Ich bin dann mal weg“ brachte mich schon vor langem auf die Idee, etwas ähnliches für mich passend abzuwandeln und jetzt wusste ich, dies ist der richtige Moment dafür.20160630_075300_v

Ich bekam kurzfristig eine Woche Urlaub und plante die 4 Etappen des Habichtswaldsteiges. Vier Tage hintereinander jeden Tag  zwischen 20 und 23 km mit sieben bis neun Stunden als Tagestour zu gestalten war der Plan. Mit Faye an der Seite und Kjara im Herzen wagte ich die Herausforderung und machte ich mich ohne konditionelle Vorbereitung auf, die insgesamt 85 km zu erwandern.

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Es waren Tage, die ich nicht vergessen werde. Viele Eindrücke trotz Einsamkeit der Wege; Feldlerchen, Turmfalken, weite Felder, Wiesen und Wälder begleiteten mich. Wunderschöne Ausblicke von Ruinen und Burgen weit ins Land hinein ließen mich für eine Weile die mühevollen Aufstiege vergessen. Einige schöne Gespräche ergaben sich unterwegs, wenn ich doch mal eine Menschenseele traf und auf den letzten Metern konnte ich es kaum glauben, daß wir es wirklich geschafft hatten!!

 

Im Vorfeld war ich mir nicht sicher,  ob ich meine Grenzen so weit ausdehnen kann- jetzt bin ich stolz darauf, diese Herausforderung gemeistert zu haben und sehe auch mit etwas Respekt auf diese Tage zurück. 85km ist nun nicht mehr nur eine theoretische Zahl- sie ist gefüllt mit vielen einzelnen Stationen und Erinnerungen.20160627_140706_v

Der Kopf ist nun klarer; Für mich unglaublich was meine Füße, Beine, Herz und Kopf trotz einiger Hindernisse und Unwägbarkeiten so aus dem Stand geleistet haben.20160630_080158_v

 

Meine Kjara– für dich und mit dir bin ich diesen Weg gegangen. Meistens spürte ich dich hinter mir, so wie du immer mit mir gelaufen bist. Doch es gab auch Stellen, an denen ich kaum noch einen Schritt vor den anderen setzten konnte und da sah ich dich vor mir, wie sogar du schneller warst als ich. Du drehtest dich um mit deinem so typischen Blick: “Kommst du endlich? Was ich schaffe, das schaffst du doch wohl auch!“ Und so hast du uns begleitet und warst die ganze Zeit bei mir.

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Nun kann ich dich etwas besser loslassen und es zieht Frieden ein, daß alles gut so ist, wie es ist. Du hattest ein langes und schönes Leben. Das ist nicht selbstverständlich und auch wenn wir dich nicht mehr sehen können, so tragen wir dich in unseren Herzen.

Abschiedsshooting

Kjara

 

Kurzurlaub an der Ostsee

Ich bekam die tolle Möglichkeit, Freundinnen in ihrem Urlaub an der Ostsee besuchen zu können. Von der Wettervorhersage waren Sturm und Regen-Schneeschauer angesagt. Die Hinfahrt war dann auch dementsprechend. Als ich dort ankam, konnte ich noch nicht einmal die Ortsschilder und Straßennamen lesen. Dicker Schneematsch bedeckte alles.
Doch im Laufe des Tages kam die Sonne durch und es wurden tolle Tage mit Sonne, Wind und Meer  Ich habe es durch und durch genossen.
Kjara lief zu Hochform auf, hielt super durch und spurtete Treppen, daß ich nur so staunte. Es war wirklich schön zu sehen und trotz ausschließlichem Mädelhaushalt gab es keine Zickereien:-). Hier eine kleine Auswahl von Bildern aus den Tagen:

 

Wanderungen mit meiner Kjara

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An manchen Tagen mache ich mit meinem alten Mädchen eine Wanderung zu besonderen Orten, so lange ich ihr diese Freude noch machen kann und sie es körperlich schafft. Kjara liebt sie einfach, diese beschaulichen Schnüffelrunden. Und ich genieße die Zeit mit ihr. Wie schnell können diese wundervollen Momente vorbei sein.
Dabei treffen wir auf verwinkelte Burgen, geheimnisvolle Seen oder eine der selten gewordenen Wassermühlen.

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Auf unseren gemeinsamen Touren in denen Kjaras das Tempo bestimmt, entdecken wir gemeinsam einige Perlen der Natur. Manchmal macht ein Tannenhäher auf sich aufmerksam und beobachtet uns von seiner versteckten Warte aus. Ein kugelförmiges Nest eines Zaunkönigs hängt kunstvoll an einem Stamm.20140917_173345_vZaunkönignest

 

Manchmal folgt uns auch ein lustiges Bächlein ein Stück des Weges und läd zum kühlen der Pfoten ein.

Versteckt im Wald taucht ein See auf und Fische springen aus dem Wasser nach Insekten.

 

Was Kjara sonst noch alles in der Nase hat, werde ich wohl nie erfahren. Aber sie ist glücklich an für sie interessanten Orten zu schnuppern und dann bin ich es auch.

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Der Herbst ist da

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Inzwischen hat der Herbst Einzug gehalten. Ich liebe die herbstlichen Farben. Erste Bäume sind feuerrot, die Vogelbeeren sehen prächtig aus und die Holunderbeeren sind reif- jedenfalls im Tal. Wir hier oben müssen noch etwas Geduld aufbringen.Trotzdem sind wir in der Gegend herumgefahren und haben das ganze letzte Wochenende zum Sammeln,Abstreifen,Einkochen und Abfüllen genutzt. Ich nehme den Saft total gerne im Winter bei beginnender Erkältung. Das ist dann mein Ansporn, wenn wir teilweise zu dritt viele Stunden verbringen,um die Beeren abzustribbeln. Ein Hörbuch dazu lenkt allerdings wenigstens etwas von den auftretenden Rückenschmerzen ab und verkürzt die Zeit. Hinterher freue ich mich dafür um so mehr über die vielen Flaschen und Gläser des kostbaren Saftes,die im Keller auf ihren Einsatz warten.

Im Herbst hat auch das Arbeiten mit Wild wieder angefangen. Faye arbeitet Schleppen super aus und ist bisher noch nie ohne Stück nach Hause gekommen. Da bin ich sehr stolz auf mein Mädchen mit der Supernase!

Auch Kjara hat doch echt im Alter noch total Spaß an der Schleppenarbeit bekommen. In ihre Schleppen baue ich allerdings nur einen Winkel ein- damit ist sie voll beschäftig. Aber es ist sooo schön, ihren Eifer dabei zu sehen. Sie wird dann richtig wach und lebendig.

So zog ich neulich mit einer aufgetauten Ente los um ihr eine Freude zu machen. Als alles vorbereitet war und ich Kjara aus dem Auto holen wollte, war sie schon ganz aufgeregt und hing in der Leine, was ich eigentlich gar nicht von ihr kenne. Aufgeregt trippelte sie mit den Vorderpfoten auf dem Boden. Es war wirklich niedlich anzusehen und ich musste auf dem Weg zum Anschuss mehrfach anhalten und sie durch einfaches Stehenbleiben und Warten bis sie ruhig wird, an gute Manieren erinnern :-). Ich hatte schon Bedenken sie bleibt nicht sitzen, wenn ich den Anschuss untersuche, doch diese erste Hürde schaffte meine Große dann doch und nahm das „Sitz“ als gegeben hin.

Voller Elan arbeitete sie die Schleppe, doch war Kjara im Eifer eher zu schnell und überrannte den Haken. Ich ließ sie machen und von alleine fand sie wieder auf die Schleppe- allerdings in meine Richtung :-). Also setzte ich sie neu an und ermutigte sie, es noch einmal zu versuchen. Freudig nahm sie die Schleppe wieder an. Auch diesmal war sie zu weit, arbeitete sich aber nun selbstständig an das Stück heran und kam ganz stolz mit der Ente zu mir. Lange im Fang halten für ein Foto fand sie dann doch irgendwie blöd. Sie zog es vor, sich anschließend mehrfach voller Begeisterung  auf dem Boden zu wälzen und damit aller Welt zu zeigen, wie schön das Leben doch ist!