Archiv

mark|blind|search| Trainingsseminar

Ein ganzes Wochenende auf dem Klaukenhof! Das ich noch einen Platz bei Mareike und Helmut erwischen konnte, freute mich sehr. Es war das 1.Mal, dass ich mit mark|blind|search unterwegs war und bestimmt nicht das letzte Mal :-). Viele neue und nette Menschen lernte ich kennen und die Stimmung war gut. Besonders Abends wurde es ausgelassen, aber ich bekam noch rechtzeitig die Kurve und musste am nächsten Morgen nicht leiden, wie manch andere ;-).

Über drei Tage intensives und für uns anspruchsvolles Training gestaltete Helmut unseren 7 Teams in der Fortgeschrittenen-Gruppe. Die Aufgaben waren jagdnah und ganz bewußt so gestaltet, daß wir die Hunde weite Strecken nicht sehen konnten. Also hieß es: „Dem Hund vertrauen und arbeiten lassen- weg von den Augen, hin zu intensiver Nasenarbeit.“ Mit Helmuts Trainingsaufbau kam Faye super gut klar und sie zeigte die ganze Zeit durchgehend Leistungen über ihren normalen Grenzen. Ihre Arbeit war sehr schön anzusehen und unsere Baustellen nur wenig sichtbar. Faye zeigte selbst auf große Distanzen Vertrauen in meine Kommandos und wenn Konflikte für sie auftauchten, ließ sie sich von mir schön durchlotsen. Das war wirklich das Schönste für mich in diesen 3 Tagen<3.

Am Sonntag konnten dann alle Hunde noch einmal alles geben und es wurde in einem kleinen Abschlussworkingtest abgefragt, was wir die Tage über trainiert hatten. Faye arbeitete auch hier noch einmal konzentriert und zielgerichtet mit und sie hat alle Aufgaben gut lösen können. Mehr zum Glück braucht man eigentlich nicht, aber ich war wirklich stolz auf Faye, als die Punkte bekanntgegeben wurden und wir mit 77/80 Punkten das beste Ergebnis erzielen konnten. Chris mit Jebisu folgten uns dicht auf den Fersen mit 75 Punkten.

Vielen Dank an alle, die uns die schönen Tage ermöglicht haben!!

 

Trainingsgelände

 

 

Sonntag, der Workingtesttag

 

 

Das Warten nach den Aufgaben-alle sind geschafft

 

 

Die beiden Teams aus Nordhessen 🙂

 

Faye & Jebisu

Werbeanzeigen

Die Welt im weißen Kleid

                                               mini-3

Die Welt im weissen Kleid,
ist heute still und leis.
Kein Wort von Freud und Leid,
Nur Halme glitzern weiss.

(© Monika Minder)

 

Genau so ein Tag ist  heute:  Raureif hat das Land überzogen und alles in Stille getaucht.

In diese Stille hinein hast du dich für immer verabschiedet. Genau so still und leise durfte ich dich in die andere Welt begleiten. In meinen Armen bist du friedlich eingeschlafen.

Befreit von Schmerzen kannst du nun aufatmen und dich auf einem sonnigen Plätzchen in der neuen Welt wärmen. So werde ich dich in Erinnerung behalten!

RIP  Mini ❤

mini-2mini-1

 

 

Eine ganz besondere Drückjagd

Drückjagd Keiler

Heute sollte ein ganz besonderer Tag werden.  Wir machten uns als Treiber und Schütze auf, einer Einladung zur Drückjagd zu folgen. Dazu kam, daß auch Edmund zur Jagd eingeladen war. So nahmen wir auch Faye mit, damit die beiden sich mal wieder sehen konnten. Es ist immer ein besonderes Ereignis Faye zu beobachten, wenn sie ihren Züchter wiedersieht. Die Veränderung ist greifbar, wenn Faye ihn erkennt. Sie freut sich immer noch soo sehr Edmund zu sehen, obwohl wir uns nicht oft „über den Weg “ laufen.

Nachdem wir Faye dann wieder ins Auto gepackt hatten, ging es für mich als Schütze auch schon los. Mir wurde ein Stand zugewiesen, der mich an einen schönen Ansitz erinnerte, den ich dort einmal geniessen durfte. Ich konnte eine ganze Weile eine Ricke mit zwei Kitzen beobachten. Es kam damals sogar noch ein Böckchen dazu.  -So freute ich mich heute auf eine gute Zeit.

Und es sollte etwas ganz besonderes passieren. Mir kam ein ca. 100 kg Keiler vor den Lauf und ich konnte ihn zur Strecke bringen.

So eine Gelegenheit kommt wahrscheinlich nicht wieder und es gibt viele Jäger, die nie von so einem Ereignis in ihrem Leben erzählen können.

Es kostete einige Mühe und die Hilfe von 4 Männern, den Keiler aus dem Graben zu bergen und weiter zu transportieren. An dieser Stelle ganz herzlichen Dank an alle starken Helfer und alle anderen, die diesen Jagdtag organisiert und möglich gemacht haben.

Das dies auch noch mein erstes erlegtes Stück überhaupt war, konnten viele kaum glauben. Viele haben sich von Herzen für mich gefreut und das hat mich besonders berührt.

 

 

Prolog

Schon einige Wochen, eigentlich schon seit Anfang des Jahres  schiebe ich Gedanken hin und her. Ich versuche, Dinge in Worte zu fassen drehe sie hin und her und verwerfe sie wieder. Irgendwie will es sich nicht so richtig fügen.

Da fand ich im Netz folgende Zeilen, die all das zusammenfassen, was an losen Fäden für mich nicht harmonisch passte. Nach Rücksprache der Autorin darf ich den Text hier weitergeben.

Nachdem innerhalb kurzer Zeit wieder gute Freunde gegangen sind ( Enya am 16.04., Kjaras Bruder Jerry gestern und drei andere heute, die ich nicht so nah kannte)und ich zwischen den großen  Internetaussetzern bei mir zu Hause doch gerade mal ins Netz komme, möchte ich die Zeit heute dafür im nächsten Beitrag nutzen.